Landnutzungen des Bergraums

Zunehmende Besiedelung in den Tälern, erhöhte Nutzungsansprüche und vor allem die jetzt deutlich spürbare Klimaänderung mit starker Zunahme von Wetterextremereignissen verlangen eine intelligente Gestaltung und Nutzung der sensiblen Bergregion. Die verschiedenen Fachbereiche und Nutzungen sind untrennbar vernetzt und beeinflussen sich gegenseitig.
Eine umfassende Information und Schulung der Bergraumbewirtschafter ist bedeutsam, um auf die geänderten Bedingungen und die immer wichtiger werdenenden öffentlichen Funktionen richtig zu reagieren.
Eine Zertifikationsausbildung für Inhaber von Baufirmen und Baggerfahrer sollte für den fach- und umweltgerechten Einsatz von Maschinen und Geräten im Bergraum verpflichtend eingeführt werden.

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vernetzte Fachbereiche im Bergraum Bergsturz nach zweitägigen Regengüssen Sind massive Kultivierungen in Bergregionen sinnvoll? Strohdecksaat begünstigt die Begrünung in Hochlagen Kultivierungen nach Almkauf und Bau eines überdimensionierten Almstalles und Futterflächenmangel Kultivierungen in Lawinenhängen, die Flächen sind schwierig beweidbar zu halten abgedrängter Gebirgsbach wirkt auf Ökologie und Landschaftsbild, Oberflächenabfluss störend Wildbachzähmungen und -Kanalisierungen vielfach überflüssig kleine Überschotterung rechtfertigt nicht einen Dammbauim hinteren Teil Erosionsstellen bei aufgelassenen Bergmähdern weitere Nutzung von Bergmähder im öffentlichen Interesse, höchste Biodiversität, vital- und mineralstoffreiches Futter Tiere halten die Landschaft offen