Regionale Verteilung von Lebensmitteln

Um neue Märkte zu schaffen, müssen wir sowohl Bauern und Bäuerinnen, als auch jene (aus)bilden, die ihre Produkte kaufen. Bauern und Bäuerinnen brauchen Weiterbildungen in Bezug auf alternative Verteilungssysteme und Verarbeitung auf den Höfen, angeleitet durch jene, die dies selbst bereits praktizieren. Darüber hinaus braucht es mehr Solidarität unter Bauern und Bäuerinnen, um diese für den Widerstand gegen die Dominanz von Märkten durch Konzerne und durch vertikale Integration zu ermächtigen. Umgekehrt müssen wir auch die Öffentlichkeit über die Bedeutung von lokalen Nahrungsmittelsystemen aufklären. Wir werden diesen Wandel der Kultur nicht nur durch Kampagnen in der Öffentlichkeit allein erreichen, sondern auch dadurch, dass wir Kinder in Schulen bereits in jungen Jahren über das Nahrungsmittelsystem bilden. Alternativen ? Solidarische Landwirtschaft ? Foodcoops ? Gemeinnützige Nahversorgung ? Versorger-Verbraucher Netzwerke ? Gemeinschaftsgärten ? Commons und Solidarische Ökonomie

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Solidarische Landwirtschaft in Österreich Ein Ziel solidarischer Landwirtschaft ? oder Community Supported Agriculture (CSA) ? ist es kleinbäuerlichen Strukturen für regionale Lebenmittelversorgung eine Sicherheit zu bieten und damit einen Schritt in Richtung Ernährungssouveränität zu gehen. Dabei rücken Konsumierende und Produzierende näher zusammen und werden zu Partnern. Einen guten Einstieg bietet die österreichische CSA Broschüre. Erfahren Sie mehr über Solidarische Landwirtschaft in Österreich. Kontakt und Vernetzung Die CSA-Betriebe und Initiativen in Österreich sind auf einer Mailingliste vernetzt. Betreiben Sie Solidarische Landwirtschaft aber sind noch nicht vernetzt? Schreiben Sie uns: csa4europe(at)attac.at

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Was ist eine Foodcoop? Eine FoodCoop (Food Cooperative, zu Deutsch: Lebensmittelkooperative) ist der Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen. Historischer Vorläufer sind die Konsumgenossenschaften des neunzehnten Jahrhunderts oder auch Erzeuger*innen-Verbraucher*innen-Gemeinschaften.

Eingefügt aus <http://foodcoops.at/> In Österreich entstehen neue Foodcoops

  Ein Erfolgsmodell ist die genossenschaftlich organisierte Bioalpin in Tirol mit der beliebten Marke Bio vom Berg.

Lässt sich diese Organisation auch in anderen Bundesländern einrichten oder sind die Lebensmittelkonzerne mit ihren Eigenmarken zu stark?

Was versteht man unter Regionalität, trifft sie auch noch zu, wenn Lebensmittel in Kisten in über fünf Bundesländer angeliefert und wieder verteilt werden?

Geben sie ihre Meinung Online oder in den Regionaltreffen ab!


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