Demokratische Gestaltung der Agrar- und Ernährungspolitik

Die gegenwärtigen europäischen und globalen Politiken haben tiefgreifende Auswirkungen, indem sie die lokale und nationale Kontrolle über Nahrungsmittelsysteme verringern. In Europa sind Ernährung und Landwirtschaft durch ein kompliziertes Labyrinth von Politiken auf globaler, regionaler, nationaler und lokaler Ebene betroffen.

Eine den Prinzipien der Ernährungssouveränität entsprechende Neuorientierung europäischer und globaler Politiken bedarf Reformen, die sich sowohl auf die Entstehungsprozesse, als auch auf die Inhalte der Politiken beziehen.

Derzeit werden Konzerninteressen vor die Interessen von Gemeinschaften und KleinproduzentInnen gestellt. Diese Politiken, welche weitestgehend von den Ansprüchen transnationaler Konzerne beeinflusst sind, haben widerstandsfähigen Agrar- und Nahrungsmittelsystemen schweren Schaden zugefügt. Und das, obwohl diese Systeme am besten geeignet sind, die Herausforderungen, die sich angesichts systemischer Krisen durch die neoliberale Globalisierung stellen, zu bewältigen.


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