Bio boomt: die USA sind der größte Markt

 
Bio boomt: Rund um den Globus wurden 2015 rund 50,9 Millionen Hektar Land ökologisch bewirtschaftet und der globale Markt für Bioprodukte verbuchte Umsätze in Höhe von 81,6 Milliarden US-Dollar. Dies zeigt der Bericht „The World of Organic Agriculture“, der vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und IFOAM – Organics International auf der Messe BIOFACH präsentiert wurde. Ausgewertet wurden Daten zum Ökolandbau in 179 Ländern. Die Bioanbaufläche wuchs demnach 2015 um 6,5 Millionen Hektar gegenüber dem Vorjahr. Rund 45% der Biofläche liegt in Ozeanien, gefolgt von Europa mit 12,7 Millionen Hektar (25%) und Lateinamerika mit 6,7 Millionen Hektar (13%). Australien führt die Liste der Länder mit der größten absoluten Bioanbaufläche (22,7 Millionen Hektar) an und verweist Argentinien und die USA auf die Plätze. Anders sieht es bei der anteiligen Fläche aus: Hier liegt Liechtenstein mit einem Bioanteil von 30,2% an der Gesamtfläche vor Österreich (21,3%) und Schweden (16,9%). Weltweit gibt es 2,4 Millionen Bioproduzenten, davon leben 585.200 in Indien, 203.602 in Äthiopien und 200.039 in Mexiko. Das Marktforschungsunternehmen Organic Monitor schätzt den globalen Markt für Bioprodukte 2015 auf 75 Milliarden Euro. Spitzenreiter sind die USA mit 35,9 Milliarden Euro, es folgen Deutschland und Frankreich mit je 8,6 bzw. 5,5 Milliarden.

http://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/news/de/32408.htm

 

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Humus im Boden: Pfluglos arbeiten bringt nichts

Landwirtschaftliche Böden haben viele Funktionen. Eine davon ist der Humusaufbau und die Speicherung von CO2. So weit so gut. Das Thünen-Institut in Braunschweig hat in einer umfassenden Untersuchung der landwirtschaftlichen Böden in Deutschland viele Erkenntnisse gewonnen.

Eine davon ist: Die pfluglose Bodenbearbeitung, bei der der Acker mit chemischen Pflanzenschutzmitteln unkrautfrei gemacht wird, hat offenbar kaum positive Wirkungen auf den Humusgehalt des Bodens. Das widerspricht ganz offensichtlich der bislang geltenden Mehrheitsmeinung unter Landwirten und auch den Aussagen von zahlreichen Wissenschaftlern.

 

Wir haben deshalb nach der Veröffentlichung unseres Beitrags „Agrarböden sind Klimaschützer“ (agrarheute September Heft 2019), in dem das Phänomen beschrieben wurde, zahlreiche Leserbriefe bekommen – die sich überwiegend kritisch zu dieser Aussage äußerten. Wir wollen das Thema deshalb hier noch einmal aufgreifen und zur Diskussion stellen.    

 

Anmerkung: Diese Untersuchung widerlegt die Argumente, dass Glyphosat wegen der eingesparten Bodenbearbeitung eine Humusanreicherung und damit CO-2-Speicherung des Bodens bringt.

 

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Agrarökologie kann Europa ohne Pestizide 2050 ernähren

Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass Europa sich pestizidfrei durch agrarökologische Ansätze selbst ernähren könnte, dabei Treibhausgasemissionen um 40% senken, Abhängigkeit von Importen deutlich senken und die Biodiversität steigern könnte.
Die Ausgangsfrage war: „Was benötigen Europäer für eine gesunde und nachhaltige Nahrung und was sind die landwirtschaftlichen Methoden, die dies erreichen können?“. Was natürlich heißt weniger Fleisch, Eier und Milchprodukte, und mehr Gemüse, Früchte und Getreide.

<a href=”http://Eingefügt aus ” data-wplink-url-error=”true”>http://Eingefügt aus <http://lebensraum-permakultur.de/artikel-agraroekologie-kann-europa-ohne-pestizide-in-2050-ernaehren/?fbclid=IwAR1-1nknNKK4lJ4NaPfzLf0enl-wnm-sW4PGFKsu2p76CJ9Mz91SccKxkow>

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Appell an die österreichische Bundesregierung: „Agrarökologie stärken!“

Eine grundlegende Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme mithilfe der Agrarökologie – das fordern mehr als 50 zivilgesellschaftliche Organisationen von der Bundesregierung.

Denn ein „Weiter-wie-bisher“ ist keine Option, wie schon die mehr als 400 Autoren des Weltagrarberichts 2009 betonten, da die industrielle Landwirtschaft die Existenz (klein-)bäuerlicher Betriebe und die natürlichen Lebensgrundlagen hier und im globalen Süden bedroht.

Der Weltagrarbericht trug auch wesentlich dazu bei, dass Agrarökologie zu einem anerkannten Konzept ökologischer, klimaangepasster und sozial nachhaltiger Entwicklung wurde.

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Ökologisch bewirtschaftete Böden speichern mehr Wasser

Ökologisch bewirtschaftete Böden speichern deutlich mehr Wasser als Flächen konventioneller Betriebe und können daher Überschwemmungen besser vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kommt die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) in ihrem Positionspapier „Böden als Wasserspeicher“.

Wasserspeicherung und Versickerung sind wichtige Ökosystemleistungen von Böden, betont das Gutachten: Funktionierende Böden können Regenwasser rasch aufnehmen, große Mengen davon speichern und später den Pflanzen zur Verfügung stellen sowie die Grundwasserneubildung sicherstellen. Doch Eingriffe des Menschen können diese wertvollen Bodenfunktionen stark beeinträchtigen. Gerade in Städten findet Regenwasser oft nur schwer einen Weg in den Boden, da die hohe Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr die Versickerung und Wasserspeicherfähigkeit reduziert.

Doch auch die Art der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung beeinflusst die Wasserrückhaltekapazität von Böden. Eine schleichende negative Veränderung des Bodengefüges entsteht etwa durch die Verschlämmung und Verdichtung des Bodens, bedingt durch den Einsatz immer größerer und schwererer Maschinen, so die Bodenexperten.

Auch wenn Wälder und Dauergrünland mehr Wasser speichern können als Ackerflächen, machen landwirtschaftliche Böden etwa die Hälfte der für Versickerung und Wasserspeicherung zur Verfügung stehenden Landfläche aus, schreibt die Kommission Bodenschutz unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. In Betrieben des ökologischen Landbaus sei die Versickerungsrate mehr als doppelt so hoch als in konventionellen Betrieben. „Hauptursache hierfür ist eindeutig die signifikant höhere biologische Aktivität ökologisch bewirtschafteter Böden und nicht allein deren Gehalt an organischer Bodensubstanz“, lautet das Fazit der Gutachter.

 

Eine wichtige Rolle spiele „das von Wurzeln und Regenwürmern gebildete krümelige Bodengefüge und stabile Makroporen, die Niederschlagswasser rasch in die Tiefe ableiten und damit im Unterboden eine größere Wasserspeicherkapazität erschließen können.“ Zwar tummeln sich Regenwürmer auch auf konventionell bewirtschafteten Flächen, doch Vergleichsuntersuchungen in Abhängigkeit vom Produktionssystem belegten, dass die Anzahl der Regenwürmer in ökologisch bewirtschafteten Böden deutlich höher ist. Die Kommission Bodenschutz empfiehlt den Ökolandbau aufgrund der erhöhten Infiltrationsleistung gezielt und mit ausreichenden Anreizen zu fördern. Ein Vorschlag sind Kompensationsmaßnahmen für Flächenverbrauch: „Zum Ausgleich könnte für jede durch Versiegelung verloren gegangene Fläche im Einzugsgebiet die Umstellung der doppelten Fläche auf Ökologischen Landbau angestrebt werden“, empfehlen die Gutachter.

Der Verband ökologischer Erzeuger Bioland begrüßte die Idee: „Neben der notwendigen Minderung der Flächenversiegelung von Agrarflächen wäre mehr Biofläche eine geeignete Kompensationsmaßnahme für Flächenverbrauch und Bodenversiegelung. Darüber hinaus leistet der Biolandbau auch viel für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft“, betonte Bioland-Präsident Jan Plagge. (ab)

 

Eingefügt aus <http://www.weltagrarbericht.de/aktuelles/nachrichten/news/de/32059.html>

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Links

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<tr>
<td>Österreichische Almwirtschaft</td>
<td><a href=”http://www.almwirtschaft.com”>http://www.almwirtschaft.com</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Kärntner Almwirtschaftsverein</td>
<td><a href=”http://www.almwirtschaft-ktn.at/”>http://www.almwirtschaft-ktn.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Schweizerischer Alpwirtschaftlicher Verband</td>
<td><a href=”http://www.alpwirtschaft.ch”>http://www.alpwirtschaft.ch</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern</td>
<td><a href=”http://www.almwirtschaft.net”>http://www.almwirtschaft.net</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BA für Bergbauernfragen</td>
<td><a href=”http://www.berggebiete.eu/”>http://www.berggebiete.eu/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Österreichische Berg- und KleinbäuerInnen Vereinigung</td>
<td><a href=”http://www.viacampesina.at”>http://www.viacampesina.at</a></td>
</tr>
<tr>
<td>WissensWerte Welternährung, Clip</td>
<td><a href=”http://www.e-politik.de/lesen/wissenswerte-animationsclips-zur-politischen-bildung/”>http://www.e-politik.de/lesen/wissenswerte-animationsclips-zur-politischen-bildung/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Alpenkonvention</td>
<td><a href=”http://www.alpenkonvention.org/”>http://www.alpenkonvention.org/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BMLFUW</td>
<td><a href=”http://www.lebensministerium.at/”>http://www.lebensministerium.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Grüner Bericht</td>
<td><a href=”http://www.gruener-bericht.at/”>http://www.gruener-bericht.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>zalp.ch Internetseite der Älplerinnen und Älpler</td>
<td><a href=”http://www.zalp.ch/”>http://www.zalp.ch/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Schweizerischer Alpbetriebe Marketing-Inventar</td>
<td><a href=”http://www.alporama.ch/gv2/”>http://www.alporama.ch/gv2/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Postkarten zur Alpwirtschaft Martin Bienerth</td>
<td><a href=”http://www.alpsicht.ch/cards.html”>http://www.alpsicht.ch/cards.html</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Rechtsinformationssystem</td>
<td><a href=”http://www.ris.bka.gv.at/”>http://www.ris.bka.gv.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BioAustria</td>
<td><a href=”http://www.bio-austria.at/”>http://www.bio-austria.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Ökoportal</td>
<td><a href=”http://oekoportal.de”>http://oekoportal.de</a></td>
</tr>
<tr>
<td>LFZ Raumberg Gumpenstein</td>
<td><a href=”http://www.raumberg-gumpenstein.at/”>http://www.raumberg-gumpenstein.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Arge Alp</td>
<td><a href=”http://www.argealp.org/”>http://www.argealp.org/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Forum Alpbach</td>
<td><a href=”http://www.alpbach.org/”>http://www.alpbach.org/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Agrarmarkt Austria</td>
<td><a href=”http://www.ama.at/”>http://www.ama.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Netzwerk Land</td>
<td><a href=”http://www.netzwerk-land.at/”>http://www.netzwerk-land.at/</a></td>
</tr>
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<td>Agrarbündnis</td>
<td><a href=”http://www.agrarbuendnis.at/”>http://www.agrarbuendnis.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Ländlicher Raum</td>
<td><a href=”http://www.laendlicher-raum.at/”>http://www.laendlicher-raum.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bauernbund</td>
<td><a href=”http://www.bauernbund.at/”>http://www.bauernbund.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Österr. Agrarinformationssystem</td>
<td><a href=”http://www.infoland.at/”>http://www.infoland.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Österr. Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit</td>
<td><a href=”http://www.ages.at/”>http://www.ages.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Agrarnet Portal der Landwirtschaftskammern</td>
<td><a href=”http://www.agrar-net.at/”>http://www.agrar-net.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BA für Agrarwirtschaft</td>
<td><a href=”http://www.awi.bmlf.gv.at/”>http://www.awi.bmlf.gv.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BA für Milchwirtschaft</td>
<td><a href=”http://www.bamw.bmlf.gv.at/”>http://www.bamw.bmlf.gv.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BA für Landtechnik</td>
<td><a href=”http://www.blt.bmlf.gv.at/”>http://www.blt.bmlf.gv.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Hauptverband der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe</td>
<td><a href=”http://www.hvlf.at/”>http://www.hvlf.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Institut für Forstschutz</td>
<td><a href=”http://fbva.forvie.ac.at/”>http://fbva.forvie.ac.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Österreichische Bundesforste AG</td>
<td><a href=”http://www.oebf.at/”>http://www.oebf.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Cipra: Zukunft in den Alpen</td>
<td><a href=”http://www.cipra.org/de/zukunft-in-den-alpen”>http://www.cipra.org/de/zukunft-in-den-alpen</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BM für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft</td>
<td><a href=”http://www.bmelv.de/”>http://www.bmelv.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Deutsches Agrarinformationsnetz</td>
<td><a href=”http://www.dainet.de/”>http://www.dainet.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bayrisches Staatsministerium für Landw. Und Forsten</td>
<td><a href=”http://www.stmelf.bayern.de/”>http://www.stmelf.bayern.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>DLG-Mitteilungen</td>
<td><a href=”http://www.dlg-mitteilungen.de/”>http://www.dlg-mitteilungen.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Landw. Informationsdienst Schweiz</td>
<td><a href=”http://www.lid.ch/”>http://www.lid.ch/</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Landwirtschaftliche Universitäten</th>
</tr>
<tr>
<td>Hochschule für Bodenkultur</td>
<td><a href=”http://www.boku.ac.at/”>http://www.boku.ac.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>ETH Zürich</td>
<td><a href=”http://www.ethz.ch/”>http://www.ethz.ch/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>ETH Zürich Zentrum für Weiterbildung</td>
<td><a href=”http://www.zfw.ethz.ch/services/angebot”>http://www.zfw.ethz.ch/services/angebot</a></td>
</tr>
<tr>
<td>TU München</td>
<td><a href=”http://www.tum.de/”>http://www.tum.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft</td>
<td><a href=”http://www.lfl.bayern.de/”>http://www.lfl.bayern.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Universität Hohenheim</td>
<td><a href=”http://www.uni-hohenheim.de/”>http://www.uni-hohenheim.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Agrarfakultät Bolognia</td>
<td><a href=”http://www.unibo.it/”>http://www.unibo.it/</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Forschungsinstitute/-projekte</th>
</tr>
<tr>
<td>Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART</td>
<td><a href=”http://www.art.admin.ch/aktuell/”>http://www.art.admin.ch/aktuell/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz</td>
<td><a href=”http://www.fibl.ch/”>http://www.fibl.ch/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>AlpFUTUR</td>
<td><a href=”http://www.alpfutur.ch/”>http://www.alpfutur.ch/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Almwirtschaft Almforschung Dachsteinplateau</td>
<td><a href=”http://members.aon.at/anisa/”>http://members.aon.at/anisa/</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Zeitungen</th>
</tr>
<tr>
<td>Alm- und Bergbauer</td>
<td><a href=”http://www.almwirtschaft.com/”>http://www.almwirtschaft.com/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Blick ins Land</td>
<td><a href=”http://www.blickinsland.at/”>http://www.blickinsland.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>AIZ Agrarisches Informationszentrum</td>
<td><a href=”http://www.aiz.info/”>http://www.aiz.info/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Der fortschrittliche Landwirt</td>
<td><a href=”http://www.landwirt.com/”>http://www.landwirt.com/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Österreichischer Agrarverlag</td>
<td><a href=”http://www.agrarverlag.at/”>http://www.agrarverlag.at/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Top Agrar</td>
<td><a href=”http://www.topagrar.com/”>http://www.topagrar.com/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Dlz-Agrarmagazin</td>
<td><a href=”http://www.dlz-agrarmagazin.de/”>http://www.dlz-agrarmagazin.de/</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Europäische Union</th>
</tr>
<tr>
<td>EU-Recht</td>
<td><a href=”http://eur-lex.europa.eu/”>http://eur-lex.europa.eu/</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Bücher</th>
</tr>
<tr>
<td>”Handbuch Alp” 3. Auflage</td>
<td><a href=”http://zalp.ch/”>http://zalp.ch/</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Anita Idel: Die Kuh ist kein Klima-Killer!</td>
<td><a href=”http://www.metropolis-verlag.de/Die-Kuh-ist-kein-Klima-Killer!/820/book.do/”>http://www.metropolis-verlag.de/Die-Kuh-ist-kein-Klima-Killer!/820/book.do/</a></td>
</tr>
<tr>
<th>Filmtipps</th>
</tr>
<tr>
<td>”Andeer ist anders” Film über Maria Meyer und Martin Bienert</td>
<td><a href=”http://www.denkmal-film.com/”>http://www.denkmal-film.com/</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>

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Erntehelfer

Juli 2015:

In der Tiroler Straßenzeitung “20er” gibt es auf Seite 4 einen Kurzbericht mit dem Titel “Gewerkschaftshilfe für Erntehelfer”:
“Über dreihundert Erntehelfer haben Tiroler Bauern auch heuer wieder bewilligt bekommen. Gewerkschaft und Landarbeiterkammer wollen ihnen zu ihrem Recht verhelfen.
“Es geht munter weiter wie bisher”, sagt Berndhard Höfler, Sekretär der Poduktionsgewerkschaft (PRO-GE) in Tirol.

An der Situation der von Tiroler Bauern beschäftigten Erntehelfern habe sich seit dem medienwirksamen Protest einiger Betroffener im vergangenen Herbst nichts geändert. Die Arbeitsbedingungen seien nach wie vor vielfach “unwürdig”. Im Rest Österreichs ist die Lage ähnlich. Eine bundesweite Kampagne soll daher nun Erntehelfer über ihre Rechte informieren. Eine Telefonhotline soll außerdem eingerichtet werden.” …


Dazu wird vom Inhaber der Homepage angemerkt, dass schon der offizielle Kollektiv-Nettostundenlohn von
Euro 5,47 für Tiroler und Österreichische Verhältnisse beschämend ist und einer dringenden Änderung bedarf.
Bei den Mitgliedern der Ernährungssouveränität
Tirol ist eine sehr engagierte Frau dabei, die mithilft, diese Missstände zu verbessern.
Bitte Eure Erfahrungen und Informationen von Lohn- und Arbeitsverhältnisse von Landarbeitern oder Beschäftigte im Lebensmittelbereich, auch anonym, an meine Emailadresse schicken. Ich werde versuchen, auch meinen Teil zur Verbesserung beizutragen.

Es zeigt sich, dass Fairtrade-Produkte nicht nur in den Südländern einzufordern sind sondern diese auch in den europäischen Ländern, so auch in Österreich, zu honorieren und prämieren gibt. Das Ausbeuten der Landarbeiter mit Schandlöhnen, die schlechten Arbeitsbedingungen der Handelsangestellten und der europäische und weltweite Druck auf die Kleinbauern sind kritisch zu hinterfragen und mit positiven Anreizsystemen einzudämmen.
Es würde mich freuen, wenn Sie bei der Regionalgruppe Tirol mit Rat und Tat mitarbeiten .
→ Arbeitsprojekt Erntehelfer

Mit folgenden Themenblöcken soll Ernährungssouveränität behandelt werden (derzeit noch in Bearbeitung):
1. Zukunftsfähige, nachhaltige Produktionsweise von gesunden Lebensmitteln
2. Regionale Verteilung von Lebensmitteln
3. Gerechte Arbeits- und soziale Verhältnisse
4. Berücksichtigung globaler Zusammenhänge, natürlicher Ressourcen und Gemeingüter
5. Eindämmung der Nahrungsmittel- und Hochgeschwindigkeitsspekulationen
6. Demokratische Gestaltung der Agrar- und Ernährungspolitik
7. Nyeleni Tirol
8. Nyeleni Österreich


Weiterführende Links:
• Link auf die Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NyeleniTirol/
• Link auf die Facebook-Gruppe “Die Kuh braucht ihre Hörner”: https://www.facebook.com/groups/346203180946/
 http://www.ernaehrungssouveraenitaet.at Nyeleni 2014 Goldegg
• http://www.nyelenieurope.net/ Nyeleni 2011
• http://www.nyeleni.org/spip.php?article331 Erklärung von Nyeleni 2007
• http://www.viacampesina.at Österr.Bergbauern- und KleinbäuerInnenvereinigung
• http://www.attac.at/ Internationale Bewegung, die sich für eine demo kratische und sozial gerechte Gestaltung der globalen Wirtschaft einsetzt.
• http://www.fian.at/ Menschenrechtsorganisation für das Recht sich zu ernähren
• http://www.arche-noah.at Saatgutsouveränität und Biodiversität
• http://www.permakultur.net/
• http://www.slowfoodaustria.at/
• http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=14477&b=272

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Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität ist das Recht der Völker auf gesunde und kulturell angepasste Nahrung, nachhaltig und unter Achtung der Umwelt hergestellt.

Sie ist das Recht der Bevölkerung, ihre Ernährung und Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Ernährungssouveränität stellt die Menschen, die Lebensmittel erzeugen, verteilen und konsumieren, ins Zentrum der Nahrungsmittelsysteme, nicht die Interessen der Märkte und der transnationalen Konzerne. Weltweit organisieren und vernetzen sich Menschen, um die Kontrolle über ihre Ernährungs- und Agrarsysteme zurückzugewinnen, es wächst der Widerstand gegen ein System, das die Grundlagen für ein gutes Leben für alle laufend zerstört, Würde und Rechte der Menschen verletzt.

Der Hunger auf der Welt ist ein Verbrechen und eine Schande für unser derzeitiges globales Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungssystems, das großteils auf dem Rücken der Südländer ausgetragen wird. Denken wir nur an Landgrabbing, Tierfutter- oder Agrospriterzeugung, Müll- und Nahrungsmittelüberschussexporte. Es werden Lösungen gesucht, die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen Lebensmittel produziert, verteilt und konsumiert werden, zu verändern. Weltweit soll das tier- und menschenverachtende Handeln der industriellen Lebensmittelerzeugung, -Verarbeitung und -Vermarktung ein Ende finden und von kleinräumigen, solidarischen Systemen ersetzt werden.

Der Nyéléni-Prozess ermöglicht durch die Vielfalt der beteiligten Menschen, voneinander zu lernen und braucht die Bereitschaft, auch unsere Praxis immer wieder aufs Neue kritisch zu reflektieren. Selbst- und Weltveränderung gehören zusammen. Wir wollen in vielfältigen Formen zusammenarbeitenund handeln. Kreative, lustvolle, aktionistische und sinnliche Herangehensweisen sind dabei genauso zentral, wie das gemeinsame Bearbeiten von Widersprüchen und das Entwickeln von Projekten und Ideen. Es kommt auf uns an, gemeinsam die Bedingungen dafür zu schaffen.

Aus all diesen Gründen wurde vom 13. bis 17. April 2014 in Goldegg ein österreichweites Forum für Ernährungssouveränität organisiert, siehe http://www.ernaehrungssouveraenitaet.at .

http://derstandard.at/1397520805317/Landwirtschaft-unterwegs-zur-Selbstorganisation (Print am 17.4.2014)

In der selben Ausgabe: Agrarbiologe Arvay: ?Sollten uns nicht alles auftischen lassen?

http://derstandard.at/1397520783386/Sollten-uns-nicht- alles-auftischen-lassen

Aufbauend auf der Deklaration und dem Aktionsplan von Nyéléni Europe 2011 soll dieses Forum die Bewegung für Ernährungssouveränität in Österreich stärken und verbreitern, ein gemeinsames Verständnis dafür schaffen, eine Gesellschaftsordnung einzufordern, die eines der grundlegendsten Menschenrechte ? das Recht sich zu ernähren – ins Zentrum der Politikgestaltung rückt.

Es wurden alle Interessierten, etwa Bäuer*innen, kritische Konsument*innen, Landarbeiter*innen, Gärtner*innen, Food-Coops, NGOs, Gewerkschafter*innen, Köch*innen, kirchliche Gruppen, Umweltschützer*innen, Aktivist*innen, Studierende, Landlose, Migrant*innen, Verkäufer*innen, Wissenschafter*innen u.a. aufgerufen, sich am Nyéléni-Prozess für ein österreichisches Forum für Ernährungssouveränität 2014 und darüber hinaus zu beteiligen und sich einzubringen.

Regionalgruppen in den Bundesländern analysieren die spezifischen Stärken und Schwächen und erarbeiten innovative Lösungen.

Regionaltreffen in Österreich: http://www.ernaehrungssouveraenitaet.at/regionaltreffen-in-ganz-oesterreich/

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Neonicotinhaltige Beizen

Die AGES Österreich sieht keinen Handlungsbedarf die neonicotinhaltigen Beizen zu verbieten, obwohl das MELISSA-Forschungsprojekt seit 2009 eindeutig belegt, dass durch diese Mais-Beizmittel unzählige Bienenvölker vergiftet werden.

 

Man schiebt also nach Ansicht der AGES die Probleme jetzt auf die Landwirte, welche scheinbar den (Seiten) Wind nicht immer richtig abgeschaltet haben, wenn sie am säen sind!

 

http://orf.at/stories/2110398/

 

und hier

 

http://search.salzburg.com/articles/23782794?highlight=Melissa

 

Das ist also dann so, dass wenn das ABS im Auto nicht richtig funktioniert und man die Fehlerquelle im ABS aber bereits seit über 10 Jahren genau kennt, und es dennoch weiterhin zu schweren Verkehrsunfällen teils mit tödlichem Ausgang kommt, dann ist auf jeden Fall immer der Fahrer schuld, weil er nicht richtig gebremst hat vor allem bei Seitenwind, und auch immer nicht richtig gegen gelenkt hat!

 

oder ist das ein schlechtes Beispiel? nicht ganz angebracht was?

 

Jedenfalls fordert die Biene Österreich und auch Global 2000 ein endgültiges Aus für die Neonic Beizen am Mais.

Die Fruchtfolge ist wahrhaft das einzige wirklich gute funktionierende Mittel gegen den Maiswurzelbohrer!

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