Der Green Deal als Bauernopfer

 

Die EU-Kommission hat 2020 mit dem Europäischen Green Deal eine Antwort auf die Klima- und Biodiversitätskrise eingeleitet. Im Windschatten des Ukraine-Krieges werden nun die Forderungen der Agrarlobbies wieder laut, selbst diese zaghaften ökologischen Reformen aufzuschieben oder gar zurückzunehmen. Dieser Rückschritt wäre absurd: Gerade weil die aktuellen Krisen immer weitere Achillesfersen des Agrar- und Ernährungssystems offenlegen, muss der Green Deal umgehend umgesetzt werden.

Die Scheuklappen, mit denen die Klima-, Biodiversitäts-, Preis- und Hungerkrise gegeneinander ausgespielt werden, müssen endlich abgelegt werden. Welche Landwirtschaft ist in Zukunft am besten in der Lage, mit den vielen Herausforderungen und Krisen umzugehen und verlässlich und sicher gute Lebensmittel für alle zu produzieren? Nur eine agrarökologische und biologische, vielfältige Landwirtschaft kann uns alle sicher und verlässlich ernähren. Dafür braucht es einen Systemwandel. Mehr denn je müssen die EU und Österreich diese Forderungen jetzt umsetzen. Der Europäische Green Deal darf nicht zum Bauernopfer werden!

Bei der Tagung “Mind the GAP” am 24. März 2022 werden diese brennenden Fragen diskutiert werden.

Hier geht es zur kompletten Presseaussendung.

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Billige Lebensmittel? Irmi Salzer auf Twitter

 

https://twitter.com/IrmiSalzer?t=6P4pkwOINNIiaqzJ08V7bQ&s=09

Die Debatte „billige #Lebensmittel sind der Kern allen Übels“ vs „wir brauchen Schnitzel um 3,99 das kg, ihr Bio-Bobos“ ist soooo schwarz-weiß und so uralt und wird mit so oberflächlichen Argumenten geführt, dass mir graust. Ein Versuch einer Einordnung.
Die europ Agrarpolitik konzentriert sich seit Jahrzehnten darauf, die Agrarproduktion zu subventionieren. Vor allem werden/wurden tierisches Eiweiß, also Milch, Fleisch u Eier), Zucker und Getreide subventioniert (anfangs über direkte Subventionen, jetzt über Flächenzahlungen) „Billige Lebensmittel? Irmi Salzer auf Twitter“ weiterlesen

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