Wie der Mensch neue Pandemien produziert

SARS, Schweinegrippe, MERS, Ebola und Covid-19 sind Epidemien des 21. Jahrhunderts. Ihre Gemeinsamkeit: Die Erreger haben sich von Tieren auf den Menschen übertragen. Laut eines neuen Berichts von Forschenden ist das vermehrte Aufkommen sogenannter Zoonosen kein Zufall – der gegenwärtige Lebensstil der Menschheit sei dafür verantwortlich. Doch wie befeuert unser Konsum das Risiko für Pandemien?
https://www.mdr.de/wissen/studie-zoonosen-durch-umweltzerstoerung-100.html

 

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Direkt vom Bauernhof

Punkt eins im  ORF Ö1 am 8.02.2012  13:00 Uhr

Über die Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten.
Gäste: Michael Kerschbaumer, Käser und Initiator einer regionalen Genossenschaft, Direktvermarktungsinitiative Kaslab’n Nockberge in Kärnten & Katharina Heinzle, Gemüsebäuerin von „Garten Ponten 42“, einem Market-Gardening Betrieb in Vorarlberg.
Moderation: Alois Schörghuber.
https://oe1.orf.at/player/20210208/627606

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Notvergabe für ÖBB und Westbahn

Mag. Leonore Gewessler auf Twitter am 8.02.2012

Wir brauchen die Verlängerung der #Notvergabe – sonst müssen ÖBB und Westbahn den Betrieb auf der #Weststrecke reduzieren. Für die Verlängerung braucht es die Zustimmung des #Finanzministeriums. Wir warten seit Anfang Jänner auf eine Zusage.
So eine wichtige Frage darf nicht auf dem Rücken der Pendler*innen ausgetragen werden, die auf ihre Züge angewiesen sind. Bereits im vergangen Frühjahr haben wir dafür gesorgt, dass die Züge in der #Corona-Krise weiterfahren können – und genau das brauchen wir jetzt wieder.

https://twitter.com/lgewessler/status/1358719237896994816

auf Twitter, 2.8.2021 15:30 Uhr:
Klara Maria Schenk
Jetzt Mittel für die Bahn zu streichen ist absurd. Die Verbindungen die ausfallen bieten nicht nur Sicherheit bei notwendigen Reisen in der Pandemie, sie schützen auch vor der #Klimakrise.

rettet Fluglinien aber blockiert Gelder für die Bahn. Das ist ein Skandal.
Tweet zitieren
In den letzten Monaten konnten @unsereOEBB und Westbahn durch staatliche Unterstützung die Anzahl der Zugverbindungen auf der Weststrecke aufrecht erhalten. Ohne erneute Freigabe durch das Finanzministerium muss der Takt jetzt reduziert werden.
kurier.at/wirtschaft/not

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Harry Mahrer und die Kammer des Schreckens

von Benedikt Narodoslawsky im Falter.morgen
https://mail.google.com/mail/u/0/#inbox/FMfcgxwLsSWMbPGNwBnlBcGPpBHLdmQZ

Umweltunternehmen fühlen sich von der WKO geschädigt statt vertreten

Das ist die Geschichte eines Firmenchefs, der sich als Opfer seiner eigenen Interessenvertretung fühlt – und das mit gutem Grund. Christian Rakos hat in den vergangenen Jahren versucht, ein spannendes Unternehmen hochzuziehen: Save Energy Austria macht sein Geschäft damit, Energie zu sparen. Die Geschäftsidee entstand aufgrund der Energieeffizienzrichtlinie der EU, durch die in Österreich ein Markt für Energiespar-Maßnahmen entstehen hätte sollen. 

Das war offenbar nicht im Sinne der Wirtschaftskammer, oder genauer gesagt: einiger ihrer mächtigen Mitglieder. „In der WKO lobbyieren einige aus der fossilen Industrie kommende Unternehmen besonders stark“, sagt Sabine Jungwirth, Chefin der Grünen Wirtschaft und Gründerin von „Entrepreneurs for Future”, eine 550 Unternehmen starke Initiative, die „Fridays for Future” unterstützt.

Das WKO-Lobbying führte jedenfalls dazu, dass Österreichs Gesetz wirkungslos wurde – zur Freude der Öl-Händler und zum Schaden von Energie-Sparer Rakos. „Wir haben alle Mitarbeiter wieder entlassen müssen“, sagt der Unternehmer: „Die WKO hat die Interessen einzelner Teilorganisationen vertreten, die kein Interesse an Energieeffizienz hatten. Die Mehrzahl der Mitglieder hat durch diese Politik verloren.” Denn die Wirtschaft würde ja insgesamt von Energieeinsparungen profitieren. Gerade gehen die Verhandlungen um ein neues Energieeffizienzgesetz in die heiße Phase, wieder lobbyiert die WKO – und deren Pflichtmitglied Rakos fürchtet erneut um sein Geschäftsmodell.

Dass sich die Kammer für viele ihrer eigenen Mitglieder als Klotz am Bein erweist, haben wir im aktuellen Falter anhand des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes recherchiert. Roger Hackstock vom Verband Austria Solar, der mehr als 100 Solar-Unternehmen vertritt, sagt: „Die WKO hält eisern an der Vergangenheit fest und weigert sich standhaft, Klimaschutz als Chance für Unternehmen anzusehen. Damit wird sie zunehmend zu einem Problem für den Wirtschaftsstandort Österreich.”

Politikwissenschafter Reinhard Steurer von der Universität für Bodenkultur Wien hat die heimische Klimapolitik wissenschaftlich aufgearbeitet und stellt fest: „Die Wirtschaftskammer ist mit dem Wirtschaftsbund der ÖVP jener politische Akteur in Österreich, der Klimaschutz seit Jahrzehnten am stärksten und wirksamsten ausbremst.“

Im Klimaschutz zählt Österreich zu Europas Schlusslichtern. Seit mehr als drei Jahrzehnten sind die Emissionen nicht gesunken. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist die ÖVP an der Regierung. Und seit jeher dominiert der ÖVP-Wirtschaftsbund die Wirtschaftskammer. Der Präsident der WKO ist der ehemalige ÖVP-Minister Harald Mahrer, ihr Generalsekretär der ehemalige ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf.

Die Blockadepolitik schlägt sich auch in der jüngsten Treibhausgas-Bilanz nieder, die das Umweltbundesamt Mitte Jänner veröffentlicht hat. Laut aktuellen Zahlen (Stand: 2019) ist die Menge an klimaschädlichen Gasen im Vergleich zum Jahr davor um 1,5 Prozent gestiegen.

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Rinderhaltung standortgerecht? tiergerecht? leistungsgere cht?

Bei der Ende Jänner 2021 durchgeführten Wintertagung gab es mehrere Vorträge und Mediathekbeiträge über standortgerechte Rinderhaltung, artgerechte Tierhaltung, Züchtung und Fütterung.
Leider fehlten konkrete Zahlen über Leistungsziele, Zusammensetzung des Kraftfutters, Sojafreiheit.

In den geltenden Produktionsrichtlinien der BioAustria vom Dezember 2020 wurde folgendes festgehalten:
3. Tierproduktion
3.1 Haltung von Rindern
       “BIO AUSTRIA-Betriebe respektieren Leistungsgrenzen in der Milchviehhaltung. Milchviehherden mit einer durchschnittlichen Milchleistung von über 10.000 kg Milch entsprechen nicht dem Zuchtziel von BIO AUSTRIA.
In der Milchviehzucht werden Stiere mit einem überdurchschnittlichen Zuchtwert in den Merkmalen Fitness und Nutzungsdauer (beide größer als 110) eingesetzt und es wird auf Stiere mit einem sehr hohen Milchkilogramm-Zuchtwert verzichtet.

Aktuell gibt es eine Audiodarstellung der BioAustria mit dem Titel: “Weshalb Biokühe keine Klimakiller sind, sondern wichtig für die BioLandwirtschaft.

Tipp der BioAustria, “weshalb Biokühe keine Klimakiller sind”

Dazu wird festgestellt, dass Rinder mit dem Vierfachmagen geniale Raufutterverwerter sind und bei art- und leistungsgerechter Haltung mit wenig Kraftfuttergabe auf Grünland zur Humusanreicherung und damit CO2-Speicherung beitragen.
Milchkühe mit einer Jahresleistung von 10.000 kg Milch erhalten 50 % der Energie aus dem Kraftfutter!
Daher sollen im Hinblick auf den drohenden Klimawandel traditionelle als auch Bio-Milchkuhhalter eine Jahresmilchleistung von rund 6.000 bis max. 8.000 kg anstreben.

Vergleiche dazu die Inhalte der Online-Seite der BioAktuell.ch über die
Milchviehhaltung:

“Das langfristige Hauptzuchtziel für die Milchkuh kann wie folgt umschrieben werden: Effiziente Umwandlung des standortgemäss anfallenden Grundfutters in Milch und/oder Fleisch. Die Milchlebensleistung konkretisiert dieses Zuchtziel und verbindet die beiden wichtigsten ökonomischen Faktoren der Milchviehhaltung (Milchleistung und Nutzungsdauer) mit einer guten Gesundheit, Fruchtbarkeit und Konstitution. Das Ziel für milchbetonte Kühe ist eine standortgerechte Milchlebensleistung von 30 – 50’000 kg bei mindestens 6 – 8 Laktationen mit  4500 – 6000 kg Milch pro Jahr.”

https://www.bioaktuell.ch/tierhaltung/rindvieh/milchviehhaltung.html


Es gibt einige lobenswerte Initiativen wie Ochsenhaltung in der Steiermark, und Weinviertel, Kurzrasenweide, extensive Milchviehhaltung in der Gemeinde Hatzenstädt (mit Biosennerei Hatzenstädt), Biomilchkuhhalter mit deutlich niedriger Leistung als in den Produktionsrichtlinien der BioAustria.

Alpungsprämie

Auch die Förderungsvoraussetzungen in den Öpul-Programmen der letzten drei Förderperioden für die Alpungsprämie und Behirtungszuschlag u.a. mit der Formulierung: “Die natürliche Futtergrundlage der Alm muss für die aufgetriebenen RGVE ausreichend sein. Zulässig: Ausgleichsfütterung (Heu, Mineralstoffergänzung, Kraftfutter).” ist viel zu ungenau formuliert, Es kann fast un beschränkt Kraftfutter und Heu auf die Alm transportiert werden.
Vorbildhaft die Schweizer sömmerungsverordnung , in der genau festgeschrieben wird, dass pro Almsommer max. 100 kg Kraftfutter und 100 kg Heu auf der Alm beigefüttert werden dürfen. Bei der Almevaluierung 2010 in Wien wurde über dieses Manko in Österreich diskutiert, geändert hat sich nichts, seit 20 Jahren wird z.T. mit viel Beifütterung aus dem Tal sogenannte “Almmilch” erzeugt.

https://www.hatzenstaedt.at/de/partner/432/praesentation/hatzenstaedt

https://alpwirtschaft.com/category/innovationen/https://www.metropolis-verlag.de

Fachbeitrag von Dr. Anita Adel, Buchautorin “Die Kuh ist kein Klimakiller”:

/Die-Kuh-ist-kein-Klimakiller%21/1463/book.do

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Pöttinger entdeckt Biolandbau

Der Landmaschinenhersteller Pöttinger steigt in mechanische Unkrautbekämpfung ein. Bereits ab Sommer 2021 bietet das Unternehmen Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Wir erklären, wie das so schnell geht.

Der österreichische Landmaschinenhersteller Pöttinger bietet zukünftig nicht nur Grünlandtechnik und Maschinen zur Bodenbearbeitung und Aussaat an, sondern auch Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Das verkündete das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Pöttinger nimmt dazu die Geräte des Herstellers CFS Cross Farm Solution in sein Programm auf. Das ebenfalls österreichische Unternehmen CFS aus Stoitzendorf hat sich mit seinen Geräten auf Wein-, Obst- und Sonderkulturen sowie Grünland- und Ackerbau spezialisiert. Pöttinger erklärt nicht, wie die Übernahme von CFS Cross Farm Solution im Detail aussieht.

https://www.agrarheute.com/technik/poettinger-bietet-zukuenftig-hackgeraete-rollhacken-striegel-577843?fbclid=IwAR3Jbi6z5vtBe6_wwpfudPab7mWmUvYoWep9PGQFkHRKYMKFXoMqgfMhOoA

 

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Hexenküche Lebensmittelindustrie

Immer mehr Menschen sterben an den Folgen von Krankheiten, die durch Ernährung ausgelöst oder verstärkt werden: Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Die Lebensmittelindustrie agiert intransparent und hält sich bedeckt.
ARTE hat in Deutschland und Frankreich, aber auch in Irland und der Schweiz recherchiert und hinter die Kulissen der Fertiggerichtproduktion geblickt.

https://www.youtube.com/watch?v=5vtVJNoT1lU

Der Ernährungsjournalist Hans Ulrich Grimm bringt es auf den Punkt:
“Kein Arzt wird auf die Todesurkunde schreiben: Tod durch Ernährung.”

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