Herzlich willkommen!

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auf der Homepage über Alpwirtschaft und Ernährungssouveränität!

Neben der Bedeutung der Almwirtschaft in den Gebirgsländern für die Berglandwirtschaft wird ihr Wert für Umwelt, Tourismus, Naturschutz und Ökologie immer mehr erkannt.

Ich möchte das sehr vernetzte Thema Bergland- und Almwirtschaft mit verschiedenen Unterlagen, Fachbeiträgen, Fotos und Links aufbereiten und wünsche viel Vergnügen beim Nachlesen und Studieren des Inhaltes. Je tiefer wir uns mit der Materie beschäftigen, umso mehr reift die Erkenntnis, dass im "ersten Stock" eigene Gesetzmäßigkeiten zu beachten sind, eine eindimensionale Massenproduktion auf Kosten der Erde, der LEBENSmittelqualität, der öffentlichen und globalen Interessen nicht stattfinden soll.

Der Name Ernährungssouveränität wird seit dem europäischen Nyeleni-Forum in Krems 2011 immer öfter verwendet. Unter diesem Begriff lassen sich viele thematische, regionale und globale Herausforderungen ansprechen und dafür Lösungen erarbeiten. Weltweit organisieren sich immer mehr Menschen, um die Kontrolle über ihre Ernährungs- und Agrarsysteme zurückzugewinnen, kurz gesagt um Ernährungssouveränität zu verwirklichen. Die große Vielfalt an Initiativen und Aktivitäten zeigt die enorme Bedeutung dieser Bewegung. Vom 13. bis 17. April 2014 fand in Goldegg bei St. Johann i.P. das Österreichische Forum für Ernährungssouveränität statt.

Bei sehr innovativen Gesprächszyklen kristallisierten sich dabei 23 Projekte heraus, die in den Länder-Regionalgruppen umgesetzt werden sollten, siehe http://www.ernaerungssouveraenitaet.at .

Die Tiroler Regionalgruppe trifft sich in regelmaßigen Abständen in Innsbruck, hat sich zu mehreren Arbeitsschwerpunkten entschlossen wie z.B. Förderung von Foodcoops, Gemeinschaftsgärten, Initiativen zur Boden-, Arbeitssouveränität (Arbeits- und Lebensverhältnisse der Landarbeiter, Kleinbauern und Handelsangestellten) und zur Bioproduktion in überschaubaren kleinbäuerlichen Betrieben.

Auf der Universität für Bodenkultur in Wien werden die Themen Alpwirtschaft jährlich in sechs Blöcken als Wahlfach vorgetragen, siehe Downloads "Verfügbare Unterlagen", weiters als Vorlesungsteil der LVA "Grundlagen der Landwirtschaft" für die Studienrichtung Umwelt- und Bio-Ressourcenmanagement das Thema "Bedeutung, Funktionen und Vernetzung der Bergland- und Almwirtschaft" aufbereitet.

Mit dem Sommersemester 2016 werde ich nach 17 Jahren Lehrtätigkeit auf der Universität für Bodenkultur meinen Lehrauftrag beenden und bedanke mich bei Prof. Alfred Haiger und Prof. Werner Zollitsch sehr herzlich für ihre Unterstützung.

15.06.2016

Herzliche Grüße

Franz Legner

Content

The multifunctional importance of the cultivation of alpine pastures is demonstrated by analyses of pasture areas, numbers of animals kept, and the form and extent of alpine pasture usage in various provinces.

DIscussion of the economical, ecological, recreational, protective and socio-cultural functions of the cultivation of alpine pastures. Basic terminology, geological, climatic and legal aspects;

Pasture and manure management appropriate to conditions; forest pasture regulations; availablility of alpine pastures, electrification, water supply, construction of alpine farm buildings, other alpine farm facilities.

Personnel, cultivation of alpine pastures, repair of damages after natural disasters, animal husbandry, production and processing of milk on alpine farms, foods from alpine farms, laws regarding alpine farming, alpine grazing associations, subsidies, integral projects.

This course discusses the situation and the importance of agriculture in alpine regions. The use of alpine pastures plays an economic role because of the improvement of animal health, reduction of cost of raising animals, production of high quality foods, and the availability of a broader spectrum of feeds to a larger number of livestock. Today the cultivation of alpine pastures is considered to be of importance far beyond its agricultural function and of increasing relevance for society as a whole.

The acceptance level of nature conservation, agriculture and forestry, tourism, game management and preventative measures against natural hazards like avalanches, floods and water erosion must be increased.