Österreichische Millionenerbin spendet 90 Prozent ihres Vermögens und fordert Reichensteuer

Marlene Engelhorn wird bald zu den reichsten Menschen Österreichs gehören. Allerdings nicht lange. Denn die Millionen-Erbin hat vor, einen Großteil ihres Erbes zu spenden. Im ORF-Gespräch erklärt sie, warum sie sich dazu entschieden hat – und warum sie findet, dass sie stattdessen eigentlich mehr Steuern zahlen sollte.

Die Entscheidung, bis zu 90 Prozent ihres Erbes zu spenden, traf die Germanistikstudentin und angehende Multimillionärin, sobald ihr angekündigt wurde, dass sie von ihrer Großmutter erben würde. „Weil in Österreich Macht und Lebenschancen wahnsinnig ungleich verteilt sind,“ erklärt Marlene Engelhorn im ORF-Gespräch. 1 Prozent der Bevölkerung hält 40 Prozent des Vermögens. Zu diesem einen Prozent wird Engelhorn gehören – „und ich musste dafür nicht arbeiten“, sagt sie. Durch das „Geburtenglück“, reich zu erben, ergebe sich für sie die Verantwortung, ihr Vermögen „radikal zu teilen und einen sinnvollen Beitrag zu leisten“.

Einfluss der Reichen

Marlene Engelhorn spricht aus, wie die Macht der Reichsten auf die Politik Einfluss hat: „Es kann nicht sein, dass in einer Demokratie meine Stimme mehr wert ist als die einer anderen Person, weil ich mir den Einfluss auf die Politik und die Wirtschaft leisten kann“, urteilt sie.

Das Glück, Teil einer vermögenden Familie zu sein und schon vor dem Tod der Großmutter finanziell abgesichert zu sein, nutzt Engelhorn für den guten Zweck. Sie engagiert sich beim LGBTIQ-Verein Hosi, unterrichtet Deutsch, Englisch und Französisch. Zusätzlich ist sie Obfrau eines Vereins, der Menschen in Moldau im Winter mit Holzspenden versorgt.

Quelle: Kontrast.at vom 26.04.2021

 

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Herkunftskennzeichnung

Elisabeth Köstinger Twitter am 17.01.2019:
Um unsere Konsumenten & Landwirte zu stärken, braucht es eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung! Gemeinsam mit dem #BMGF, der #LKÖ & Vertretern unserer Bäuerinnen und Bauern sowie der Wirtschaft erarbeiten wir noch 2019 ein machbares & transparentes System. #IGW2019
 
Elisabeth Köstinger auf Twitter am 20.07.2020:
3. Farm to Fork – „Vom Hof auf den Tisch“ muss endlich dem Namen Rechnung tragen: Kurze Transportwege sind das Ziel. Vor allem braucht es eine Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Produkte in Europa. (3/3)
 

lkonline Landwirtschaftskammer Steiermark 01.02.2019:
Die von der Regierung geplante verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel im Handel und in der Gemeinschaftsverpflegung könnte bereits im nächsten Jahr oder 2021 kommen. Das kündigte Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger bei der Wintertagung 2019  in Wien an.  …
Herkunftsgekennzeichnet soll die Hauptzutat eines veredelten Produktes werden, wenn diese mehr als die Hälfte des gesamten Inhalts ausmacht. Diesbezüglich soll es bald Gespräche mit der Lebensmittelindustrie, mit den Sozialpartnern und den Wirtschaftsvertretern geben. Widerstand gibt es von der Nahrungsmittelindustrie, die eine Benachteiligung gegenüber ausländischen Produzenten, einen Mehraufwand und mehr Kontrollen befürchtet. Ebenso soll es zu einer verpflichtenden Auslobung für vegane und vegetarische Produkte kommen, die Herkunftskennzeichnung für bäuerliche Direktvermarkter, Gastronomie und Manufakturen soll hingegen freiwillig sein.

Thomas Waitz auf Twitter am 25.01.2021:
Gegen diese unnötigen #Tiertransporte braucht es bessere Rahmenbedingungen: – Verbot von Langstreckentransporten nicht von Muttermilch entwöhnter Kälber – #Herkunftskennzeichnung für Fleisch, Eier und Milch in der Gastronomie – #Exportverbot von Lebendtieren in Drittstaaten
Gesundheitsminister Rudi Anschober auf Twitter am 27.01.2021:
Mit der in meinem Ministerium ausgearbeiteten Verordnung soll künftig die Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung für Speisen, die Rindfleisch oder Eier enthalten, verbindlich vorgeschrieben werden.

 

Der Standard
Herkunftskennzeichnung: Die wahre Henne-Ei-Frage

Der neue Vorschlag zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln würde heimische Landwirte stärken und die Klimabilanz aufbessern
Kommentar Nora Laufer am 1. April 2021, 17:51

Nicht wer zuerst kam, sondern woher, ist die eigentliche Henne-Ei-Frage. Beim Ei ist das zumindest im Supermarkt relativ einfach: Ob Bio, Freiland- oder Bodenhaltung, und auch das Herkunftsland sind selbst für mäßig geschulte Augen leicht herauszufinden. Schwieriger wird es bei der Henne: Beim marinierten Hendlfilet mit vielen Produktionsschritten wird die Nachverfolgung zur Detektivaufgabe. Gänzlich unmöglich wird es zumeist im Gasthaus. Ist es dem Wirt kein Herzensanliegen, den Ursprung seiner Lebensmittel zu offenbaren, tappen Gäste im Dunkeln. Gleiches gilt für viele Bäcker, Fleischer und für verarbeitete Lebensmittel.

Beim Versuch die Herkunft von Speisen im Gasthaus herauszufinden, tappen Gäste oft im Dunkeln.
Foto: Getty Images/iStockphoto

ÖVP und Grüne haben die Verantwortung hier lange genug hin- und hergeschoben. Nun liegt ein Vorschlag zur Herkunftskennzeichnung auf dem Tisch, die Umsetzung ist längst überfällig. Unterm Strich haben beide etwas davon: Die zusätzliche Angabe würde heimische Landwirte stärken und die Klimabilanz aufbessern, weil weniger energieintensive Produkte aus Übersee nachgefragt würden. Erfährt der Konsument, dass das Rind auf seinem Teller aus der Ukraine stammt und mit brasilianischem Gen-Soja gefüttert wurde, greift so mancher wahrscheinlich doch zum Würstel des steirischen Bauern.

Das Argument des Handels und der Gastronomie, dass Fleisch zum Luxusgut werde, hinkt. Durch die Angabe verschwinden Billighendlhaxen nicht aus dem Regal. Konsumenten erhalten aber eine wichtige Entscheidungsgrundlage. (Nora Laufer, 1.4.2021)

 

Die Presse Online am 25.04.2021:
Wie viel Österreich in “Made in Austria” steckt
Heimische Gütesiegel, die „Österreichische Qualität“ versprechen, sind oft irreführend. Warum steirisches Kernöl aus China kommt und heimische Fischfillets aus Italien.
Dass die FFP2-Masken von Hygiene Austria ursprünglich in China produziert werden, sorgte in den vergangenen Tagen für Irritationen. Die vermeintlich österreichischen Masken sind aber längst nicht die einzigen Produkte, wo Österreich drauf steht, in Wahrheit aber kaum Österreich drinnen steckt. Tatsächlich lässt sich der Ursprung eines Produktes in einer globalisierten Welt mit arbeitsteiligen Fertigungsprozessen in den meisten Fällen eben nicht auf ein bestimmtes Herkunftsland reduzieren. Aber freilich, „Made in Austria“ verkauft sich besser als „Made in China“.

Die rotweißrote Herkunfts-Kennzeichnung schmückt hierzulande mehr Produkte, als es in anderen Ländern üblich wäre. Der Verweis auf den österreichischen Ursprung eines Produktes geschieht häufig durch die Angabe „Made in Austria“ oder das „Austria Zeichen“, das von der Wirtschaftskammer vergeben wird. Dies bedeutet allerdings nicht, dass das Produkt tatsächlich zur Gänze in Österreich gefertigt wurde oder seine Rohstoffe zu 100 Prozent aus Österreich kommen. …

siehe auch:

https://www.derstandard.at/story/2000123605033/warum-strengere-herkunftskennzeichnung-fuer-fleisch-zu-scheitern-droht?ref=rss

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In der Tierfabrik – Einfühlsamer Artikel von Florian Klenk im Falter

“Sind Sie jetzt geschockt?”

Er kastriert Ferkel ohne Narkose und schlägt auf seine Schweine ein. Tierschützer filmen ihn heimlich dabei. Dann erschrickt der Bauer über sich selbst. Zu Besuch bei einem Schweinezüchter, der sich erstmals die Systemfrage stellt

REPORTAGE UND FOTOS: FLORIAN KLENK
 

Das Video ist 26 Sekunden lang. Es zeigt eine Obststeige, gefüllt mit Ferkeln. Männer in Overalls heben sie aus der Kiste und schneiden ihnen den Ringelschwanz und die Hoden ab. Ohne Betäubung. Die Männer sind ruhig und routiniert, sie plaudern, während sie ihr Werk verrichten. Sie wirken, als würden sie Gemüse putzen.

David Richter, ein Aktivist des Vereins gegen Tierfabriken (VGT), hat das Video zugespielt bekommen und mir gemailt. Normalerweise klicke ich grausame Tierschützervideos weg und verdränge sie. Weil ich aber gerade ein Buch über Bauern schreibe, habe ich genauer hingesehen. Je öfter ich das Video betrachte, je mehr Details ich erkenne, desto ratloser lässt es mich zurück.

Was ist zu sehen? Ein Mann packt die Tiere an den Hinterbeinen, durchtrennt den Ringelschwanz mit einem glühenden Draht. Der Gesetzgeber erlaubt dieses “Kupieren” nur in Ausnahmefällen, etwa wenn Schweine sich aufgrund der Enge im Stall den Schwanz abbeißen. Hier in dieser Halle ist es eng, daher darf das Schwein auch noch verstümmelt werden.

Das Kastrieren: Der Bauer steckt das Ferkel in einen Metallständer, sodass die Schnauze nach unten schaut. Mit einem Skalpell schneidet er den Hodensack auf, schält beide Hoden heraus, wirft sie wie Kirschkerne auf den Boden. Die Ferkel haben höllische Schmerzen, das ist wissenschaftlich erwiesen. Wie Elefanten, Delfine und Primaten können sich Schweine übrigens im Spiegel erkennen, sie sind intelligenter als Hunde.

Der Verein gegen Tierfabriken, vor vielen Jahren zu Unrecht als kriminelle Organisation verfolgt, ist eine bei vielen Bauern regelrecht verhasste Organisation. Das hat einen guten Grund: Der VGT dokumentiert die Hinterbühne der Fleischproduktion, er stellt jene Bilder her, die Agrarindustrie und Supermarktwerbung mit hohem Werbeaufwand von uns fernhalten. Auch das Video, das David Richter schickte, wurde von heimlich versteckten Kameras aufgenommen. Hinter Neonlampen hatten sie Aktivisten mit Kabelbindern fixiert.

Wer in Bauernzeitungen blättert, findet immer wieder Berichte über diese neuen Methoden der Tierwohl-Aktivisten. Manche schwindeln sich als Praktikanten in Betriebe, um dort Kameras zu verstecken. Sie beschädigen nichts, sie stehlen nichts, darum ist ihr Tun auch nicht gerichtlich strafbar, sondern nur als Besitzstörung zivilrechtlich ahndbar. Die ÖVP will diese Form der heimlichen Bildbeschaffung bestraft wissen, die Bauern halten es für einen Eingriff in ihr Privatleben. Im Verwaltungsrecht ist das Betreten der Schweinefabriken durch Unbefugte verboten.

Die Tierschützer aber betonen, ihre Arbeit sei durch die Pressefreiheit gedeckt.

Noch etwas ist wichtig: Der Bauer wird nicht geoutet, seine Familie nicht identifizierend an den Pranger gestellt. Nur so viel gibt der VGT bekannt: Der Mann sei in Jugendjahren Mitglied der ÖVP-Landjugend gewesen. Er habe gegen das Verbot von Kastenständen und Vollspaltenböden demonstriert, jenen mit Exkrementen verunreinigten Betonböden mit Ritzen, durch die Schweine ihren Kot drücken.

Der VGT hat mir nicht nur das Video gemailt, sondern 50 weitere Fotos aus dieser Tierfabrik. Eines zeigt eine rote Mülltonne auf der Rückseite der Halle, sie quillt von toten Ferkeln über. Das Foto zeigt nichts Verbotenes, sondern die staatlich subventionierte Normalität, wie mir Schweinezüchter später erklären. Rund 500 Ferkel jährlich landen allein hier auf diesem Hof im Müll, zehn Prozent Ausschuss, das ist heute die Norm. Man stelle sich vor, das wäre eine Welpenzucht.

Die Körper der weggeworfenen Ferkel sind ein Bild sinnlosen Sterbens. Als ich das Foto auf Facebook poste, wird es von Facebook abgedeckt und mit einer Triggerwarnung versehen, es zeige “Gewalt oder sensible Inhalte”.

Es gibt noch weitere Bilder. Eine Frühgeburt verwest im Kot seiner Mutter, die im sogenannten “Kastenstand” so beengt liegt, dass die Gitterstäbe in den fetten Körper drücken. Ein anderes Tier hat eine faustgroße Eiterbeule am Kopf, eine schmerzhafte Zahnentzündung, wie ich später lerne. Einem Schwein hängen die Gedärme aufgrund eines Bruchs so stark nach unten, dass sie am Spaltenboden streifen.

Die Fotos zeigen aufgerissene Schnauzen, eitrige Klauen, blutige Wunden. Die Neugeborenen verletzen sich gegenseitig im Überlebenskampf, weil die Muttersauen zu wenige Zitzen haben für ihren Wurf, eine Folge von Überzüchtung. Ein Foto, das mir der VGT-Chef Martin Balluch schickt, zeigt eine Schachtel mit dem Hormonpräparat Chorulon, das die Sauen bekommen, damit sie öfter brünstig sind und noch mehr Ferkel werfen. 20 Ferkel pro Sau pro Jahr wurden früher ” produziert”, erzählt mir der mittlerweile zum Veganer bekehrte pensionierte Amtstierarzt Rudolf Winkelmayer. Jetzt sind es 30 Ferkel pro “Gebärmaschine” pro Jahr. Nach vier Jahren ist die Sau ” ausgeschieden”: Die Jungtiere haben zwei Kilo Geburtsgewicht, schon nach drei Monaten Vormast etwa 30 Kilo und nach sechseinhalb Monaten ein Schlachtgewicht von einem Zentner Die Bilder zeigen aber auch die Verrohung des Menschen. Ein Video zeigt den Bauern, wie er ein Schwein tritt und dann mit einem Paddel auf den Kopf schlägt.

Als der VGT all das vorvergangene Woche veröffentlichte, blieb die Diskussion aus, wie immer. Dabei sind zwei Fragen offen: Wieso behandeln wir die Tiere so? Was sagt der Bauer auf dem Video dazu?

Der Hof war nicht schwer zu identifizieren. Der Bauer heißt in dieser Geschichte Johann Meier. Er wollte ursprünglich seinen vollen Namen nennen, dann entschieden wir uns, dass er zum Schutz seiner Kinder anonymisiert wird. Auf Facebook posiert er vor einer fröhlichen Bauernhofkulisse mit seiner Familie. Ich rufe ihn an, er hebt wider Erwarten ab. Er kenne mich aus den Medien, er habe meine Rettungsaktion des Bauernhofs von Christian Bachler und mein Praktikum beim “Wutbauern” verfolgt.

Ich frage ihn: “Reden wir?” Er sagt: “Reden wir.”

 

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Zweite Chance für Hanf Der Standard 23.04.2021

Zweite Chance für Hanf

Auf dem Koaserer Hof in Tirol wollen drei junge Leute ihren Teil zum Comeback der Nutzpflanze Hanf auf Österreichs Feldern beitragen. Mit Hanf lässt sich nämlich nicht nur kochen, sondern auch besonders umweltfreundlich bauen. Reportage: Fabian Sommavilla
 
 
 
 
 
 

In blauen Overalls, mit langen lockigen Haaren, tattoowierten Körpern und mit Tschick im Mund graben Julia, David und Vinzenz von Hand einen ganzen Acker mühevoll um, nur um dort kiloweise Hanf einzusäen. Ein paar Wochen später sprießen die ersten Stauden aus dem Boden, nach drei Monaten wird der geerntete Hanf auf einem ausrangierten Feuerwehrauto abtransportiert. All das spielt sich für jedermann einsehbar mitten im konservativ-bürgerlichen Tirol ab, umgeben vom Wilden-Kaiser-Massiv, dort, wo in jedem Herrgottswinkel ein Kruzifix hängt, wie um aufzupassen, dass bloß niemand auf blöde Ideen kommt.

Das Kommando Hanf getaufte Kollektiv hat mit vielem gerechnet, nicht aber mit derart viel Offenheit, Neugier und Hilfsbereitschaft für ihr Projekt einer Hanfplantage. „Im Endeffekt haben vielleicht sogar wir ein Stück weit mehr Vorurteile gehabt, als uns letzten Endes entgegengebracht wurden“, sagt David Troppmair vom Hanf-Trio, das sich ein großes Ziel gesetzt hat: die Renaissance einer Pflanze, die Wiedergeburt eines Krauts, das so viel mehr kann, als für ein High zu sorgen.

Wer zur richtigen Zeit am Koaserer Hof in Kössen vorbeischaut, bekommt schon einmal eine Portion frischer Hanf-Pesto-Spaghetti oder vom smaragdgrünen Likör ab, man will schließlich alle Teile der Pflanze verwerten. Dem Trio geht es aber nicht um die Kultivierung von Hanf als Genuss- oder Lebensmittel, sondern primär um dessen beeindruckende Fähigkeiten als Baustoff. Dafür eignen sich die extra gezüchteten Nutzpflanzen, die ohne den berauschenden Wirkstoff THC und mit verschwindend geringer Menge CBD auskommen, hervorragend.

 

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Zeitschrift- und Online-Medium “Falter” seriös,innovativ und zeitkritisch

Die 1977 gegründete, mit mehreren Auszeichnungen prämierte, unabhängige Wochenzeitschrift Falter erscheint jeden Mittwoch.
Unter den Chefredakteuren Armin Thurnher und Florian Klenk werden zusätzlich zur Print- und Online-Ausgabe “Der Falter” mehrere Newsletter angeboten, seit 26. März ganz neu der von Herrn Benedikt Narodoslawsky gestaltete, sehr informative Nachhaltigkeits-Newsletter falter.natur.

Als Leseprobe wird der am 04.04.2021 erschienene FALTER:natur #3 vorgestellt:

https://www.falter.at/zeitung/20210413/gelingt-das-rot-weiss-rote-wunder

Die Leitartikel von Herrn Armin Thurnher sind jedesmal ein Erlebnis.

Herr Florian Klenksetzt sich unermüdlich und kritisch für die Behebung von politischen Missständen ein.
Unter vielen Themen wie Flüchtlingsfragen, Innenpolitik erlangte er Aufmerksamkeit, als er unkonventionell beim Bergbauern Christian Bachler am Hof mitarbeitete und erfolgreich eine Spendenaktion für den überschuldeten Hof initierte.
Nunmehr gehen ihm die Missstände bei den Massentierhaltungen unter die Haut, er führte ein stundenlanges Gespräch mit einem Schweinehalter und wird die Inhalte in kürze veröffentlichen.

Man darf gespannt sein!

Falter Nr. 16/21:
“Die verpasste Chance”
“Sind Sie jetzt geschockt”

 

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Erntehelfer – in Wirklichkeit moderne Sklaven

Legner: Skandalöse Haltung von Österreich und vor allem von der Landwirtschaftsministerin  und einiger anderer EU-Staaten zum geplanten EU-Kürzung von Förderungen, falls gesetzliche Vorschriften nicht eingehalten werden.

Stefan Schulmeister auf Twitter:
In Südeuropa werden Erntehelfer wie Sklaven gehalten. EU-Parlament: Förderung nur, wenn gesetzl. Mindeststandards gelten. Österr. Ministerin: Nein. Sie möchte die Lage lieber erst “intensiv betrachten”. Also: Weitere 7 Jahre Ausbeutung. Türkis-christlich-sozial.

https://radiothek.orf.at/oe1/20210324/631575/1616566451000

Das Parlament in Österreich beschließt am 25.03.2021 einstimmig, dass Erntehelfern bei ihrer Arbeit Wasser zur Verfügung gestellt werden muss.
Anmerkung von Legner: “Welch ein Hohn, beschämend.

 

Weitere Links:
https://noe.orf.at/stories/3066662/

https://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/14086636/Skandaloese-Arbeitsbedingungen-fuer-Erntehelfer/14889877

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Wie der Mensch neue Pandemien produziert

SARS, Schweinegrippe, MERS, Ebola und Covid-19 sind Epidemien des 21. Jahrhunderts. Ihre Gemeinsamkeit: Die Erreger haben sich von Tieren auf den Menschen übertragen. Laut eines neuen Berichts von Forschenden ist das vermehrte Aufkommen sogenannter Zoonosen kein Zufall – der gegenwärtige Lebensstil der Menschheit sei dafür verantwortlich. Doch wie befeuert unser Konsum das Risiko für Pandemien?
https://www.mdr.de/wissen/studie-zoonosen-durch-umweltzerstoerung-100.html

 

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Direkt vom Bauernhof

Punkt eins im  ORF Ö1 am 8.02.2012  13:00 Uhr

Über die Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten.
Gäste: Michael Kerschbaumer, Käser und Initiator einer regionalen Genossenschaft, Direktvermarktungsinitiative Kaslab’n Nockberge in Kärnten & Katharina Heinzle, Gemüsebäuerin von „Garten Ponten 42“, einem Market-Gardening Betrieb in Vorarlberg.
Moderation: Alois Schörghuber.
https://oe1.orf.at/player/20210208/627606

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