Glyphosat tötet Insekten

 

In den letzten Jahren werden aber immer mehr Wege bekannt, durch die Glyphosat Insekten schadet: Es hemmt die Produktion von Melanin, das bei der Immunabwehr von Insekten eine zentrale Rolle spielt. Insekten sterben also nicht direkt an G., sondern an Krankheiten.

Insekten, die leichter erkranken, übertragen Krankheiten – zB Malaria – auch verstärkt auf den Menschen.
G. tötet Bakterien, auch jene, mit denen Insekten in Symbiose leben, zB solche, die für die Verdauung oder den Aufbau des Panzers notwendig sind.

Für Bienen gilt: Nehmen sie mit ihrer Nahrung Glyphosat auf (und zwar schon in Mengen, die im Bienenalltag vorkommen), erkranken sie häufig, haben einen gestörten Schlafrhythmus, kümmern sich weniger gut um die Brut und sammeln weniger Nahrung.
Glyphosat tötet Insekten;

zwar nicht direkt, aber: Tot ist tot.
Dazu kommt, dass der großflächige Einsatz von G. Lebensräume und Nahrung für Insekten zerstört und die Netzmittel, sie G. beigefügt werden, ebenfalls schädlich sind.
Es gibt heute in DE um 75% weniger Fluginsekten als vor 30 Jahren.

Was das für Biodiversität auch bei Pflanzen und anderen Tieren bedeutet, braucht nicht betont zu werden.
Zum Schluss wirds noch politisch (hier aufhören zu lesen, wers nicht mag!). In der öffentl. Debatte wird Umweltschutz immer stärker mit Klimaschutz gleichgesetzt.

Das ist ein außerordentlich wichtiges Thema. Aber wir Menschen schädigen unsere Umwelt auf vielfältige Weise. Und dass die Grünen ständig über Klimaschutz reden (und wenig genug umsetzen), dann aber für die weitere Zulassung von Glyphosat stimmen, macht mich grantig.

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