Green Deal schmeckt den Bauern gar nicht

Hans Gmeiner in der Salzburger Nachrichten am 21.01.2021

WIEN. “Wir sind auf jeden von euch angewiesen, um mit innovativen Ideen und dem Willen zu Veränderung den europäischen Green Deal auch für die Landwirtschaft zum Antriebsmotor zu machen.” Nicht einmal die Tatsache, dass EU-Kommissar Johannes Hahn bei der diesjährigen Agrar-Wintertagung des Ökosozialen Forums die Bauern bei der Ehre zu nehmen versuchte, vermochte bei den heimischen Agrariern zu verfangen.

 

„Green Deal schmeckt den Bauern gar nicht“ weiterlesen

Visits: 63

Weide-Wald

Waldweideflächen auf Waldweiden, Heimweiden, Agrargemeinschaftswäldern…

 

Nach der  Bauernbefreiung und Aufhebung der Grundlasten wurde das Kaiserliche Patent im Jahre 1853 erlassen. Durch eigene Lokal- und Landeskommissionen wurden die Waldnutzungsrechte in 30-jähriger Tätigkeit mit über 7.400 Servitutenregulierungsurkunden erfasst. Österreichweit sind rund 40.000 landwirtschaftliche Betriebe eingeforstet mit jährlich 330.000 fm Brenn-, 95.000 fm Nutzholz und insgesamt 170.000 Rindergräsern, dabei ist die  Österreichische Bundesforste-AG auf ihrem Besitz mit dem Großteil der Rechte belastet (z.B. 95 % der Weiderechte).

Die Waldweide stellt im Alpenraum eine uralte Nutzungsform dar und hat seit der Besiedelung unseres Lebensraumes über Jahrtausende hinweg entscheidend zur Existenzsicherung der bergbäuerlichen Bevölkerung beigetragen.

 

 

„Weide-Wald“ weiterlesen

Visits: 70

Das geheimnisvolle Leben der Pilze

Buchautor Josef Hochrichter

War “Ötzi” Schwammerlsucher? Oder wie viele Tonnen wiegt der schwerste Pilz der Welt? Ein neues wissenschaftliches Pilzbuch gibt Antworten.

WIEN. Wer dieses Buch gelesen hat, wird seine Eierschwammerl in Zukunft mit größerer Ehrfurcht pflücken und essen. Denn Pilze, so das Fazit des Salzburger Biologen Robert Hofrichter, sind ein Wunder. Sie wachsen in den heißesten Wüsten Asiens und in den kältesten Gebieten der Arktis. Sie können groß sein wie Wale und klein wie Mikroben. Sie können uns heilen und sie können uns vergiften. Sie können tote Böden in lebende verwandeln und sie können Fleisch fressen. Man kann mit ihnen Feuer schlagen und den Hunger stillen. Sie können mit Lassos Nahrung fangen und sie können in der Nacht leuchten. Pilze sind einfach ein Wunder.

Man weiß nicht genau, was sie sind. Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere, sondern eine eigene, dritte Lebensform. Dabei stehen die Pilze den Tieren sogar näher als den Pflanzen, denn sie betreiben keine Photosynthese, sondern müssen “fressen”. Pilze leben aber in Symbiose mit Pflanzen. Sie liefern ihnen Mineralien und Nährstoffe, dafür bekommen sie von den Pflanzen Vitamine und Zucker aus der Photosynthese zurück.

Dieser Austausch erfolgt unterirdisch, also dort, wo sich der eigentliche Pilz befindet. Denn der Pilz besteht aus drei Komponenten: Das Schwammerl, das wir kennen, ist nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Pilz sind die Pilzfäden in der Erde. Und die dritte Komponente sind die Pilzsporen, die der Fortpflanzung dienen.

 

„Das geheimnisvolle Leben der Pilze“ weiterlesen

Visits: 58

Die Intelligenz der Pflanzen

Wie botanische Gewächse unterirdisch miteinander kommunizieren

Von Susanne Billig und Petra Geist

Forscher vermuten, dass die Wurzeln der Pflanzen ein riesiges, erdumspannendes Kommunikationsnetz bilden. Auch über der Erde können sie weit mehr, als man vermutet: Pflanzen wehren sich sehr geschickt und locken sogar Helfer herbei, wenn ein Tier sie aufzufressen droht.

Südafrika, Krüger-Nationalpark. Antilopen nähern sich einer Gruppe von Akazien. Die Tiere rupfen an den Blättern eines Baumes und genießen den saftigen Geschmack. Nach einer Weile traben die Tiere zum nächsten Baum – doch der schmeckt bitter. Die Blätter der Nachbarn ebenso. Der ganze Wald ist plötzlich ungenießbar geworden. Hungrig ziehen die Antilopen weiter.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/die-intelligenz-der-pflanzen.1067.de.html?dram%3Aarticle_id=175633

 

„Die Intelligenz der Pflanzen“ weiterlesen

Visits: 84

Vortrag Heini Staudinger, “Über die Liebe, den Mut, die Wirtschaft und das Leben”

„Alle Krisenregionen dieser Erde sind Traumregionen für Pioniere“, weiß Heini Staudinger. Seine Idee von hochwertigen, regional gefertigten Schuhen und einer gerechten Welt setzt er in seiner Schuhfabrik GEA im österreichischen Waldviertel um.

Heini Staudinger gibt Einblick in seinen verrückten Weg als mutiger Gestalter und erzählt hautnah und konkret von seiner Philosophie. In seiner Wirtschaftswelt jenseits des Mainstreams spielen Profite eine untergeordnete Rolle. Qualität, Nachhaltigkeit, Fairness, Verantwortung, Teilhabe sowie die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden sind hingegen ein hohes Gut. Eine Ermutigung zur Selbstermächtigung und ein mitreißendes Plädoyer für den Mut zu leben!

Das wichtigste im Leben ist das Leben und nicht das Geld

https://www.youtube.com/watch?v=IJ58EF2fg0s

Visits: 52

Susanne Schwärzler, “Die Milch, die Kuh und ihre Hörner”

Die Kuh braucht ihre Hörner! Welchen Unterschied die Hörner bei Kühen und ihrer Milch machen, machte die Demeter-Bäuerin Susanne Schwärzler bei ihrem Vortrag am 20. September 2018 bei Rapunzel Naturkost in Legau im Allgäu deutlich.

Ob Änderungen im Sozialverhalten, Einschränkungen in der Regulierung des tierischen Wärmehaushaltes, mögliche Auswirkungen auf die Verdauung und nicht zuletzt die Verträglichkeit der Milch – viele Gründe sprechen dafür, in einer bewussten Tierhaltung den Kühen ihre Hörner zu belassen. „So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken“, fasste Susanne Schwärzler pointiert zusammen.

https://www.youtube.com/watch?fbclid=IwAR1K2dA05_svdopNdVTBE6ZY4FKLoO1PjT7n5JJ5TF7pzK4iL-3zmDND1qg&v=3nANXnKjRwc&feature=youtu.be

 

Siehe auch die Facebookgruppe:

https://www.facebook.com/groups/346203180946

Visits: 63

Lifeplannetzwerk in Tirol

Das Land Tirol beteiligt sich zusammen mit den Landesmuseen am Lifeplan-Netzwerk, das weltweit die Artenvielfalt erfasst und beobachtet. In Tirol sollen an zwei Standorten in Hall und im Alpenpark Karwendel Proben genommen und Daten erhoben werden. 

https://tirol.orf.at/stories/3084233/



Anmerkung: 


Bei der  Apollo 17 Mondmission am 7.12.1972 war Astronaut Eugene Cernan von der Ansicht des blue marbel überwältigt:  “Wir brachen auf, um den Mond zu erkunden, tatsächlich entdeckten wir die Erde.”

Warum zum Mond und Mars aufbrechen, wenn wir  die Eine Welt schützen sollen.

Die Vernetzung aller Fachbereiche, die Verletzlichkeit des Blauen Planeten erfordern ein gemeinsames, weises Bewältigen der globalen Herausforderungen.

Umwelt, Landwirtschaft, Klima gehören in Österreich in ein Ministerium.

 

Visits: 30

Nachhaltigkeit – Eine Welt

 

Warum zum Mond und Mars aufbrechen, wenn wir die Eine Welt schützen sollen.
Die Vernetzung aller Fachbereiche, die Verletzlichkeit des Blue marble erfordern ein gemeinsames. weises Bewältigen der globalen Herausforderungen.
Umwelt, Landwirtschaft, Klima gehören in Österreich in ein Ministerium.

Regionalität in aller Munde – Realität sind teilweise Monokulturen, industrielle Landwirtschaften, Massentierhaltung!
Erfüllt der regionale Nachbar die Grundsätze einer nachhaltigen Landwirtschaft?
Qualitätskontrolle tut not – seit 2010 gibt es das Europäische Bio-Siegel

Visits: 64

Putins starker Griff nach Afrika

Russland verstärkt seit Jahren – von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt – seine Präsenz in Afrika und wurde zum weitaus größten Waffenlieferanten des Kontinents. Politische und strategische Motive spielen ebenso mit wie wirtschaftliche Interessen. Als härtester Konkurrent erweist sich das befreundete China.
https://orf.at/stories/3193697/

„Putins starker Griff nach Afrika“ weiterlesen

Visits: 73