Andechser Molkerei Scheitz startet Pilotprojekt zur regionalen CO2-Bindung

24.01.2021 von Alfons Deter, erschienen in Topagrar Online

Im Rahmen der Initiative “KlimaBauer” werden Maßnahmen zur Vermeidung der Freisetzung sowie der Bindung von CO2 vor Ort bei den “KlimaBauern” entwickelt, erprobt und direkt vergütet.

https://www.topagrar.com/rind/news/andechser-molkerei-scheitz-startet-pilotprojekt-zur-regionalen-co2-bindung-12460474.html?utm_campaign=start&utm_source=topagrar&utm_medium=referral&fbclid=IwAR2lY1Kj_kY9bVsfezZJsGyffN6lpi-Wy3mbYoV-iZsgzPg_jGmelpzImvU

 

„Andechser Molkerei Scheitz startet Pilotprojekt zur regionalen CO2-Bindung“ weiterlesen

Views: 103

Hahnenschrei und Schafsblöken in Frankreich nun Kulturerbe

Der Hahnenschrei, das Muhen von Kühen und das Blöken von Schafen gehören künftig in Frankreich zum Kulturerbe: Das Parlament in Paris besiegelte heute ein Gesetz zum Schutz der Geräusche und Gerüche auf dem Land, „Sinneserbe“ genannt. Damit sollen Klagen zugezogener Städter über zu viel Lärm auf dem Land verhindert werden.

Nach der Nationalversammlung stimmte heute auch der Senat der Vorlage zu. Agarstaatssekretär Joel Giraud begrüßte den Beschluss. Wer auf dem Land wohne, müsse „einige Belästigungen in Kauf nehmen“, sagte er. In der Coronavirus-Pandemie hatten unter anderem viele Pariser die Stadt verlassen, um der Enge zu entgehen.

Mit dem Gesetz werden auch das Läuten von Kirchenglocken, das Zirpen von Grillen und der Geruch von Schweine- und Pferdeställen für charakteristisch ländlich erklärt. In Frankreich hatte es zuletzt eine ganze Reihe von Prozessen gegen angebliche Belästigungen auf dem Land gegeben. Das größte Medienecho erzeugte die Klage eines zugezogenen Rentnerpaars auf der Atlantikinsel Oleron. Sie richtete sich gegen einen Hahn namens Maurice, der in den frühen Morgenstunden laut gekräht hatte.

Views: 93

Doppelte Förderung der ersten 20 ha

Zur laufenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) fordern Bauern und Bäuerinnen aus ganz Österreich eine gerechtere Agrarpolitik ein. In einem Kurzvideo zeigen ÖBV Bauern und Bäuerinnen klar und direkt anhand ihrer Höfe, dass es jetzt die doppelte Förderung der ersten 20 ha in der ersten Säule braucht. Das muss durch eine gerechte Umverteilung innerhalb der Direktzahlungen finanziert werden.


Jetzt die ÖBV Petition mit dieser Forderung unterstützen!

https://www.viacampesina.at/doppelte-foerderung-der-ersten-20-ha/

Sehr innovative unabhängige bäuerliche Organisation:
https://www.viacampesina.at/

Views: 91

Green Deal schmeckt den Bauern gar nicht

Hans Gmeiner in der Salzburger Nachrichten am 21.01.2021

WIEN. “Wir sind auf jeden von euch angewiesen, um mit innovativen Ideen und dem Willen zu Veränderung den europäischen Green Deal auch für die Landwirtschaft zum Antriebsmotor zu machen.” Nicht einmal die Tatsache, dass EU-Kommissar Johannes Hahn bei der diesjährigen Agrar-Wintertagung des Ökosozialen Forums die Bauern bei der Ehre zu nehmen versuchte, vermochte bei den heimischen Agrariern zu verfangen.

 

„Green Deal schmeckt den Bauern gar nicht“ weiterlesen

Views: 68

Weide-Wald

Waldweideflächen auf Waldweiden, Heimweiden, Agrargemeinschaftswäldern…

 

Nach der  Bauernbefreiung und Aufhebung der Grundlasten wurde das Kaiserliche Patent im Jahre 1853 erlassen. Durch eigene Lokal- und Landeskommissionen wurden die Waldnutzungsrechte in 30-jähriger Tätigkeit mit über 7.400 Servitutenregulierungsurkunden erfasst. Österreichweit sind rund 40.000 landwirtschaftliche Betriebe eingeforstet mit jährlich 330.000 fm Brenn-, 95.000 fm Nutzholz und insgesamt 170.000 Rindergräsern, dabei ist die  Österreichische Bundesforste-AG auf ihrem Besitz mit dem Großteil der Rechte belastet (z.B. 95 % der Weiderechte).

Die Waldweide stellt im Alpenraum eine uralte Nutzungsform dar und hat seit der Besiedelung unseres Lebensraumes über Jahrtausende hinweg entscheidend zur Existenzsicherung der bergbäuerlichen Bevölkerung beigetragen.

 

 

„Weide-Wald“ weiterlesen

Views: 77

Das geheimnisvolle Leben der Pilze

Buchautor Josef Hochrichter

War “Ötzi” Schwammerlsucher? Oder wie viele Tonnen wiegt der schwerste Pilz der Welt? Ein neues wissenschaftliches Pilzbuch gibt Antworten.

WIEN. Wer dieses Buch gelesen hat, wird seine Eierschwammerl in Zukunft mit größerer Ehrfurcht pflücken und essen. Denn Pilze, so das Fazit des Salzburger Biologen Robert Hofrichter, sind ein Wunder. Sie wachsen in den heißesten Wüsten Asiens und in den kältesten Gebieten der Arktis. Sie können groß sein wie Wale und klein wie Mikroben. Sie können uns heilen und sie können uns vergiften. Sie können tote Böden in lebende verwandeln und sie können Fleisch fressen. Man kann mit ihnen Feuer schlagen und den Hunger stillen. Sie können mit Lassos Nahrung fangen und sie können in der Nacht leuchten. Pilze sind einfach ein Wunder.

Man weiß nicht genau, was sie sind. Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere, sondern eine eigene, dritte Lebensform. Dabei stehen die Pilze den Tieren sogar näher als den Pflanzen, denn sie betreiben keine Photosynthese, sondern müssen “fressen”. Pilze leben aber in Symbiose mit Pflanzen. Sie liefern ihnen Mineralien und Nährstoffe, dafür bekommen sie von den Pflanzen Vitamine und Zucker aus der Photosynthese zurück.

Dieser Austausch erfolgt unterirdisch, also dort, wo sich der eigentliche Pilz befindet. Denn der Pilz besteht aus drei Komponenten: Das Schwammerl, das wir kennen, ist nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Pilz sind die Pilzfäden in der Erde. Und die dritte Komponente sind die Pilzsporen, die der Fortpflanzung dienen.

 

„Das geheimnisvolle Leben der Pilze“ weiterlesen

Views: 64

Die Intelligenz der Pflanzen

Wie botanische Gewächse unterirdisch miteinander kommunizieren

Von Susanne Billig und Petra Geist

Forscher vermuten, dass die Wurzeln der Pflanzen ein riesiges, erdumspannendes Kommunikationsnetz bilden. Auch über der Erde können sie weit mehr, als man vermutet: Pflanzen wehren sich sehr geschickt und locken sogar Helfer herbei, wenn ein Tier sie aufzufressen droht.

Südafrika, Krüger-Nationalpark. Antilopen nähern sich einer Gruppe von Akazien. Die Tiere rupfen an den Blättern eines Baumes und genießen den saftigen Geschmack. Nach einer Weile traben die Tiere zum nächsten Baum – doch der schmeckt bitter. Die Blätter der Nachbarn ebenso. Der ganze Wald ist plötzlich ungenießbar geworden. Hungrig ziehen die Antilopen weiter.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/die-intelligenz-der-pflanzen.1067.de.html?dram%3Aarticle_id=175633

 

„Die Intelligenz der Pflanzen“ weiterlesen

Views: 88

Vortrag Heini Staudinger, “Über die Liebe, den Mut, die Wirtschaft und das Leben”

„Alle Krisenregionen dieser Erde sind Traumregionen für Pioniere“, weiß Heini Staudinger. Seine Idee von hochwertigen, regional gefertigten Schuhen und einer gerechten Welt setzt er in seiner Schuhfabrik GEA im österreichischen Waldviertel um.

Heini Staudinger gibt Einblick in seinen verrückten Weg als mutiger Gestalter und erzählt hautnah und konkret von seiner Philosophie. In seiner Wirtschaftswelt jenseits des Mainstreams spielen Profite eine untergeordnete Rolle. Qualität, Nachhaltigkeit, Fairness, Verantwortung, Teilhabe sowie die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden sind hingegen ein hohes Gut. Eine Ermutigung zur Selbstermächtigung und ein mitreißendes Plädoyer für den Mut zu leben!

Das wichtigste im Leben ist das Leben und nicht das Geld

https://www.youtube.com/watch?v=IJ58EF2fg0s

Views: 57

Susanne Schwärzler, “Die Milch, die Kuh und ihre Hörner”

Die Kuh braucht ihre Hörner! Welchen Unterschied die Hörner bei Kühen und ihrer Milch machen, machte die Demeter-Bäuerin Susanne Schwärzler bei ihrem Vortrag am 20. September 2018 bei Rapunzel Naturkost in Legau im Allgäu deutlich.

Ob Änderungen im Sozialverhalten, Einschränkungen in der Regulierung des tierischen Wärmehaushaltes, mögliche Auswirkungen auf die Verdauung und nicht zuletzt die Verträglichkeit der Milch – viele Gründe sprechen dafür, in einer bewussten Tierhaltung den Kühen ihre Hörner zu belassen. „So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken“, fasste Susanne Schwärzler pointiert zusammen.

https://www.youtube.com/watch?fbclid=IwAR1K2dA05_svdopNdVTBE6ZY4FKLoO1PjT7n5JJ5TF7pzK4iL-3zmDND1qg&v=3nANXnKjRwc&feature=youtu.be

 

Siehe auch die Facebookgruppe:

https://www.facebook.com/groups/346203180946

Views: 70