Fields of Anger – FALTER Kinoprogramm – FALTER.at

https://www.falter.at/kino/927537/fields-of-anger?region=nieder%C3%B6sterreich

11. Filmtage zum Recht auf Nahrung:

Spielplan  Niederösterreich

Mank, 25.04.2022 19:30 Uhr Mothers of the Land

Krems, Mi. 27.04.2022 18:30 Uhr Kino im Kesselhaus: Fields of Anger

Horn, Do. 28.04.2022 20:00 Uhr Stadt Kino: Chpccolate’s Heart of Darkness

Waidhofen Mo. 02.05.2022  19:30 Uhr  Filmszene Waidhofen:  The Ants and the Grasshopper

Veranstalter: Fian Österreich, ÖBV-Via Campesima Austria, Attac, normale.at

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Ukraine-Flüchtlinge dürfen hier arbeiten

Bauernzeitung, 17. März 2022 

 

Seit der Militärinvasion Russlands in der Ukraine vor drei Wochen sind Millionen Ukrainer, zumeist Frauen, Kinder und Jugendliche sowie Männer über 60 Jahre, in benachbarte EU-Mitgliedstaaten geflohen. Die „Massenzustrom-Richtlinie“ ermöglicht Vertriebenen aus der Ukraine die Ausübung einer unselbstständigen oder selbstständigen Erwerbstätigkeit in Österreich. Mit dieser Richtlinie erlauben alle EU-Länder den Geflüchteten einen befristeten Zugang zum Arbeitsmarkt. In Österreich haben sie vorerst ein Aufenthaltsrecht bis 3. März 2023. Sie alle erhalten bedarfsgerechte Förderangebote, etwa Deutschkurse, sowie Qualifizierungen, um sie bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und auf offene Stellen zu vermitteln. 

 

Für die Land- und Forstwirtschaft bedeutet das, dass geflüchtete Ukrainer auch außerhalb der Saisonkontingente eine Beschäftigungsbewilligung erhalten. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger begrüßt es, „dass Ukrainerinnen und Ukrainer bei uns ab dem ersten Tag auch arbeiten dürfen.“ Der Krieg habe die Saisonkontingentregelung von Erntehelfern aus der Ukraine obsolet gemacht.

 

Indes sammelt die Landarbeiterkammer Geldspenden speziell für jene, die in den vergangenen Jahren in Österreichs Land- und Forstwirtschaft gearbeitet haben. „Wir wollen rasch und unbürokratisch helfen“, so Präsident Andreas Freistetter.

 

„Hilfe für ukrainische Saisonarbeiter“

IBAN: AT24 5300 0081 5500 2035

siehe:   https://alpwirtschaft.com/2015/07/30/erntehelfer/

 

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Heiße Luft in der ÖVP

Österreichs Regierung zeigt Konstanz: Seit Jahren gelingt es nicht, die Klimabilanz zu verbessen.

Autorenbild
Standpunkt Martin Stricker  in der SN vom 9.01.2021

Österreichs Regierungen halten Kurs. Unbeirrt bringen sie es seit vielen Jahren in verschiedenen Koalitionen nicht zustande, den Ausstoß von Klimagasen zu senken. Als eines der ganz wenigen Länder der EU liegt Österreich immer noch über dem Niveau des Referenzjahres 1990 – und das, obwohl es von mit sauberer Wasserkraft verwöhnt ist.

Daran hat sich nach dem ersten Jahr einer türkis-grünen Regierung wenig geändert. Die Klimaministerium unter Leonore Gewessler bohrt brav dicke Bretter. Zwar ist es gelungen, an vielen Schrauben zu drehen und da und dort auch Weichen zu stellen. Doch außerhalb des Hauses ist von ernsthafter Klimapolitik wie gewohnt keine Spur.

Das vielleicht Enttäuschendste war der Auftritt von Österreichs Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) bei den Brüsseler EU-Debatten um eine Wende in der Agrarpolitik. Er folgte der üblichen Regierungsmaxime: Blumige Reden und kräftige Appelle zwar, wenn es aber ums Handeln geht, lieber bremsen. Weniger Pestizid- und Antibiotikaeinsatz? Weniger Düngemittel? Noch mehr Bio-Landbau? Schutz der Artenvielfalt? Mehr CO2-Senken durch unbenutzte Flächen? Nicht mit Österreich.

Dass die Zukunft nicht in der Vergangenheit liegt und der europäische Green Deal die beste, viele sagen: die einzige Chance für prächtige Geschäfte und Profite in der Zukunft bietet, hat auch 2020 keinen Eingang in das Weltbild der ÖVP gefunden, schon gar nicht in das der von ihr dominierten Kammern. Aus den Reihen kommt wie gewohnt: Heiße Luft.
https://www.sn.at/politik/weltpolitik/standpunkt-heisse-luft-in-der-oevp-98020216

Anmerkung von mir:

Es stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, Landwirtschaft und Umwelt getrennt in zwei verschiedenen Ministerien oder in den Bundesländern durch zwei verschiedene Landesräte zu gestalten.
Landwirtschaft und Umwelt sind vielfältig vernetzt, intensive, industrielle Landwirtschaft geht meist auf Kosten der Umwelt, der Biodiversität. Der von DI Josef Riegler als früherer Landwirtschaftsminister und Vizekanzler eingeschlagene Weg der Ökosozialen Landwirtschaft scheint der richtige zu sein.
Agarökologie, Kreislaufwirtschaft, vernetzte, kleinteilige Landwirtschaften können weltweit die Ernährung sichern, siehe weiterer Artikel.

Zusammenfassend ist es sinnvoll, wenn Landwirtschaftsvertreter vielseitig geschult, am besten mit Universitätsabschluss, mit weitem Horizont das Ganze, die gesamte Bevölkerung beachtend die Landwirtschaftsagenden bearbeiten und umsetzen.

 

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